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Carlotta Grisi, die Ballettdiva istrischer Abstammung

Der zukünftige Star machte dort ihre ersten Tanzschritte, und es war bereits offensichtlich, dass ihr Talent die Kunst des Balletttanzes nachhaltig prägen würde.
Wahrlich, das Wunderkind wuchs zu einer der größten Ballerinen der Romantik auf. In Mailand ausgebildet, beleuchtete sie Bühnen in ganz Europa – Mailand, Paris, London und Sankt Petersburg.

Sie war die Muse des französischen Schriftstellers Theòphile Gautier und entwickelte ihr Talent unter der Leitung des Choreografen und Tänzers Jules Perrot.
Es waren diese beiden Männer, die zusammen mit dem Komponisten Adolphe Adam, inspiriert von Carlotta Grisis fast göttlichem Tanz, Giselle schufen. Giselle ist bis heute eines der meistgespielten Ballette der Romantik geblieben.

Carlotta Grisi verband in ihren Performances die ätherische Qualität von Maria Taglioni mit der Figur der Fanny Elssler. In der Rolle der Giselle, in der sie 1841 erstmals auftrat, erwies sie sich als unantastbare Erbin dieser beiden großen Stars, die vor ihr die Ballettszene beherrschten.

Sie trat auch in vielen anderen außergewöhnlichen Rollen auf und zog sich auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes zurück. Viele Teile ihres Lebens sind immer noch geheimnisumwittert.