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Buddhas Hand: Fakten, Fotos und Möglichkeiten, die Frucht zu verwenden

Buddhas Hand ist eine Zitrusfrucht, die aus Asien, Indien oder China stammt. Sein wissenschaftlicher Name ist Citrus medica var. sarcodactylis, in einigen Teilen Asiens auch als Fo Shou bezeichnet.

Buddhas Hand ist eine der einzigartigsten Früchte, die es auf unserem Planeten gibt. Weder rund noch rechteckig, sieht die Frucht tatsächlich wie eine Hand aus, mit fingerartigen Tentakeln. Die erschreckend aussehende Frucht kann bis zu einem Fuß lang werden.

Sie wachsen auf Citrus medica Bäumen der Sorte sarcodactylis und der Familie Rutaceae. Diese Bäume wachsen am besten in gemäßigten Klimazonen, da sie hitze- und frostempfindlich sind.

Aussehen und Verwendung

Die Früchte haben eine zitronengelbe Farbe und können in Form und Größe erheblich variieren. Die Frucht ragt vom Stiel ab und verzweigt sich in Segmente, die knorrigen, wilden Fingern ähneln. Die Handfrucht des Buddha besteht vollständig aus Haut und Mark — im Gegensatz zu anderen Zitrusfrüchten hat sie keinen Saft, kein Fruchtfleisch oder Samen.

Die Rinde ist ölig und duftend, was sie für Zesten und Aufgüsse nützlich macht. Es erinnert an Zitrone, aber süßer und blumiger. Wenn sie reif sind, scheinen die ‚Finger‘ auf Buddhas Hand nach außen zu zeigen, als ob die Hand offen wäre. Die Farbe, wenn sie reif ist, ist leuchtend gelb oder gold, während sie vor der Reifung Grüntöne aufweist.

Buddhas Hand auf Baum

Foto: Heiti Paves/

Die Hand des Buddha hat viele Namen: Fo Shou, Goblin Fingers, Fingered Citron, Fragrant Citron und Five-fingered Mandarins, um nur einige Spitznamen zu nennen. Die Frucht wird meistens in Zestform gegessen und zum Würzen von Getränken, Lebensmitteln und Backwaren verwendet.

Dank ihres lieblichen Aromas wirkt die Handfrucht des Buddha auch als natürlicher Lufterfrischer und ist daher für die Verwendung in Parfums beliebt.

In Asien, in Ländern wie Japan und China, hat die Frucht tatsächlich symbolische Bedeutungen und wird als Glücksgeschenk gegeben. Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle bei verschiedenen religiösen Zeremonien und ist auch als Zierbaum für die Gartenarbeit sehr beliebt.

Die Frucht selbst hat eine gute Menge an Vitamin C, wie man es von Zitrusfrüchten erwarten würde, und ihr Öl wurde traditionell zur Schmerzlinderung verwendet, insbesondere wenn es unreif, in Scheiben geschnitten und getrocknet ist.

Wo kann man Buddhas Handfrucht kaufen?

Heutzutage kann Buddhas Hand dank ihrer relativ langen Haltbarkeit in Lebensmittelgeschäften gefunden werden. Stellen Sie beim Kauf sicher, dass die Farbe hellgelb ist, und vermeiden Sie Früchte mit braunen Flecken oder Hautunreinheiten.

Wie man es richtig lagert

Die Früchte können bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank gelagert werden, wenn Sie länger haltbar sein sollen.

Wann hat das Obst Saison?

Buddhas Hand hat im Spätherbst und frühen Winter Saison.

Buddha Zitrusfrüchte

Foto: David Tonelson/

Wie isst du Buddhas Hand?

Buddhas Handfrucht hat kein Fleisch, nur das Mark und die aromatische Haut. Trotz des Saftmangels und des sehr dicken Markes ist es nicht bitter, nur süß und blumig. Um die Frucht zu „essen“, können Sie einen Zester, ein scharfes Messer oder eine Reibe verwenden, um die äußere, duftende Rinde zu entfernen.

Obwohl es sich um eine Frucht ohne Fleisch handelt, hat Buddhas Hand einige kulinarische Verwendungen. Es kann überall dort eingesetzt werden, wo Zitrusfrüchte verwendet werden. Es ist eine großartige Frucht zum Aufgießen von Likör. Die Rinde kann kandiert oder zu Marmelade verarbeitet werden.

Die dünnen Finger können auch dünn geschnitten und zu Salaten oder gekochten Gerichten hinzugefügt werden. Die Schale selbst ist vielseitig einsetzbar und eignet sich perfekt für Marinaden, Backwaren, Getränke und Salatdressings.

Wie man Buddhas Handfrucht isst

Foto: EQRoy/

Wie schmeckt Buddhas Hand?

Die Schale ist der essbare Teil der Frucht. Die Schale aus Buddhas Hand (Citrus medica var. sarcodactylis) hat ein intensives Aroma, das gleichzeitig zitrusartig und blumig ist. Das Mark ist nicht bitter, wie in Zitrone, also kann man es auch essen.

Der eigentliche Geschmack der Schale oder des Öls ist zitronig, aber mit einer einzigartigen Kombination aus bitteren und süßen Noten, die an eine Kumquat erinnern. Es gibt auch eine bestimmte florale Note.

Vorteile

Buddhas Hand ist nicht die Art von Obst, die Sie essen, aber es hat einige interessante gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel ist es reich an Vitamin C und die organischen Verbindungen wirken als entzündungshemmende Schmerzmittel.

Buddhas Handfrucht wird seit Hunderten von Jahren in der traditionellen Medizin verwendet, besonders in Asien. Die Wirkstoffe sind Cumarin, Bergapten, Diosmin und Limonin. Laut Medindia kann es die Immunität stärken, dem Magen-Darm-System zugute kommen und auch den Blutdruck regulieren.

Dank seines angenehmen und starken Duftes eignet es sich auch gut als organischer Lufterfrischer ohne schädliche Chemikalien.

Buddhas Hand Zitrus

Foto: goumi/

5 x Buddhas Hand Fakten

  1. In Japan wird die Frucht am Neujahrstag als Zeichen des Glücks verschenkt. Die Anzahl der Finger spiegelt die Menge an Glück wider, die man haben wird!
  2. Der Citrus medica Baum wird oft in einem Topf in Miniatur als Bonsai angebaut.
  3. Die Legende besagt, dass Buddha eine Zitrusfrucht pflückte, aber ihren bitteren Geschmack nicht mochte. Er überlegte, den Baum verschwinden zu lassen, aber mit einem buddhistischen Geist erlaubte er dem Baum, mit einer Bedingung zu leben, dass er sich in eine angenehmere Form verwandelt. Der Baum kopierte die Form der Hand Buddhas, und der Name der Frucht soll nach dieser Legende gegeben werden.
  4. In buddhistischen Tempeln ist die Hand des Buddha in Gravuren und Kunst dargestellt. Für manche ähnelt es Händen, die im Gebet geschlossen sind.
  5. Die Frucht symbolisiert in China langes Leben und Glück, weshalb sie oft in Altäre und Häuser eingearbeitet wird.
 buddhas Handfrucht als Opfergabe

Foto: Nadya Chetah/

Häufig gestellte Fragen

Wie pflanzen Sie Citrus medica var. sarcodactylis?

Es wird ähnlich wie andere Zitrusbäume angebaut. Achten Sie darauf, einen sonnigen Platz zu wählen und regelmäßig zu gießen. Wachsen Sie in reichen, sauren Böden, die gut durchlässig sind.

Ist Buddhas Hand essbar?

Es mag ungeheuerlich aussehen, aber es ist essbar. Es gibt jedoch keinen Saft oder Fleisch — die Haut ist der Teil, der für seine Qualitäten geschätzt wird.

Kannst du Buddhas Hand benutzen, um Limoncello zu machen?

Ja, das können Sie! Seine Ähnlichkeiten mit anderen Zitrusfrüchten machen es zu einem großartigen Ersatz für ein Limoncello-Rezept. Nennen Sie es ‚Buddhacello‘.